| Vorgehensmodell Anforderungsanalyseals integraler Bestandteil der Software-Entwicklung |
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Die Anforderungsanalyse (Requirements Engineering) bildet in den meisten der Vorgehensmodelle die erste Phase der Entwicklung von Software ab. Das Requirements Management besteht aus dem
In dieser Vorgehensweise führt der Weg zu den Anforderungen beim Projektstart zunächst über die Arbeitsschritte Systemabgrenzung und Situationsanalyse (mit Problemanalyse / Schwachstellenanalyse, Zielanalyse sowie Restriktionsanalyse). Daran schließen sich im Prozessmodell der Anforderungsanalyse die Definition und Darstellung der Anwendungsfälle (Use Cases), die Geschäftsprozess-Modellierung oder die Systemuntersuchung in der "strukturierten" Vorgehensweise an. Sowohl bei der Erstellung der Use Case Spezifikation (zum Beispiel über Use Case Spezifikation unter Nutzung der UML) für Anwendungsfälle und Geschäftsprozesse als auch bei der Modellierung und Spezifizierung von Funktionen und Informationen werden für die Anforderungsanalyse die Fragen gestellt:
In einer Machbarkeitsstudie, mit der Fragestellung:
werden Kosten und Nutzen kalkuliert. Meist führt das Ergebnis der Machbarkeitsstudie zu einem Projektantrag, der durch die entsprechenden Gremien zur Genehmigung als Projekt führt. Abschließend an eine Machbarkeitsstudie ist im Vorgehensmodell der Anforderungsanalyse (ebenso Teil des "Vorgehensmodell Projektmanagement") ein Projektmanagement-Konzept mit Projektstrukturplan und der notwendigen Projektorganisation zu entwerfen. Im Prozess-Management sind dabei auch eventuelle Stufenpläne für die Umsetzung der Anforderungen in der Projektdurchführung vorzusehen. Diese Schritte im Ablauf der Anforderungsanalyse sind auch in jedem der umfassenden Vorgehensmodelle der Anwendungsentwicklung (zum Beispiel V-Modell, Rational Unified Process - RUP) enthalten. Zur Nutzung der Vorgehensmodelle ist meist noch ein Tailoring, d.h. eine Anpassung an das konkrete Projekt erforderlich. Ein Vorgehensmodell bietet zu jeder Aktivität der Anforderungsanalyse eine Unterstützung in Form einer Checkliste, Leitlinie, Methode, eines Template oder eine Sammlung von Best Practices. Beim Einsatz der Werkzeuge für das Anforderungsmanagement sind meist deren Spezialisierungen in Kauf zu nehmen. So ist für die Verwaltung der Anforderungen günstig, ein Requirements Engineering Tool einzusetzen. Für die Systemabgrenzung sowie die grobe Funktionsanalyse und Informationsanalyse bzw. die Use-Case-Spezifikation können die gleichen Software Engineering Werkzeuge verwendet werden, die auch später bei der Anwendungsentwicklung helfen. Für die Durchführung der Projektstrukturplanung als weiteres Ergebnis der Anforderungsanalyse sind wiederum die Projektmanagement-Werkzeuge am besten geeignet. Ein Projektmanagement-Werkzeug unterstützt in der Anforderungsanalyse das Projektmanagement in der Erfassung, Analyse und Archivierung der Prozessdaten. Zur Archivierung kann eine Werkzeug-eigene Komponente genutzt oder ein KM-Tool eingesetzt werden. Zu dem Thema Vorgehensmodell der Anforderungsanalyse / Anforderungsmanagement bietet INffORUM die Auswahl eines Requirements Engineering Tool, die Beratung zur Prozess-Entwicklung bei der Abbildung der Vorgehensweise auf die verschiedenen Werkzeug-Umgebungen und die Verzahnung mit dem eingesetzten Vorgehensmodell der Anwendungsentwicklung. Zum Angebot der INffORUM gehört auch der Know-how-Transfer zum Projektstart und während der Projektarbeit. Der Know-how-Transfer für die Umsetzung des Vorgehens der Anforderungsanalyse durch Projektleiter und Projektmitarbeiter wird auch in der Form von Schulungen (Seminar, Workshop, Tutorial) und Coaching geleistet. Das Training zu Konzepten und zum Vorgehen in der Anforderungsanalyse, sowohl Seminar als auch Workshop und Tutorial, kann dabei auf den speziellen Bedarf einer Projekt-Gruppe für Anforderungsanalysen zugeschnittenen werden. Profitieren Sie von den langjährigen Erfahrungen der INffORUM Berater. | ||||