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Strukturiertes Design

für die konsequente Umsetzung der Architektur-Prinzipien


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Structured Design (SD) in der Anwendungsentwicklung

Das Strukturierte Design (nach Edward Yourdon / Larry Constantine / Glenford J. Myers) hat zum Ziel, durch die Anwendung der Struktur-Diagramme (Structured Chart) die im Rahmen der Strukturierten Analyse gefundenen Funktionen in hierarchisch aufgebaute Modul-Einheiten (Unterprogramm, Funktion) zu zerlegen. Dabei steht die Funktionale Abstraktion im Mittelpunkt.

Das Modulare Software Design bzw. der strukturierte Software-Entwurf zeigen die Steuerungsabläufe im entstehenden System auf. Außerdem werden in der SD-Methode die Schnittstellen zwischen den Modulen gemäß den in der Strukturierten Analyse gefundenen Datenstrukturen beschrieben.

Die Modularisierung im Strukturierten Entwurf hat als wichtige Grundlage das Geheimnisprinzip:

weiterführende
externe Links

Funktionale Abstraktion, Architektur, SA/SD-Transformation (Kap. 14.2, ab Seite 25)

Zu einem Modul wird nach außen bekannt gegeben, welche Leistung das Modul erbringt,
aber verborgen, wie diese Leistung im Inneren des Moduls erzeugt wird.


Das Strukturierte Design nach Yourdon / Constantine nutzt zur grafischen Darstellung im Structured Chart (SD-Diagramm) die Elemente:

  • Modul, vordefiniertes Modul,

  • Datenkapsel, vordefinierte Datenkapsel

  • Kontroll-und Datenparametern der Aufrufe.

Für den Entwurf findet allgemein die folgende Notation im Strukturdiagramm Verwendung.

Notation Structured Chart

Darstellung der Beziehungen zwischen den Elementen des Structured Design (Structured Chart in der Notation nach Yourdon/Constantine) im SD-Diagramm - Beispiel Innovator-Notation
 

Strukturdiagramme für die Entwicklung der Design-Ergebnisse werden in von den Werkzeugen der Anwendungsentwicklung in unterschiedlichen Variationen unterstützt.

Teilweise werden für die Beziehungen in der Darstellungstechnik einiger Tools zusätzlich die Ausprägungen: "Sequenz - Iteration - Selektion" in der Grafik differenziert (Sequenz für die lineare Abfolge, Iteration für die mehrfache Wiederholung und Selektion für die Auswahl zwischen Alternativen). Die Definition umfangreicher Strukturen im Software-Entwurf kann über Anschlusspunkte (Konnektor) auf mehreren Seiten eines Strukturdiagramms im Tool dargestellt werden.
 

Der Modul-Aufruf sollte zur Erhöhung der Qualität in der Systementwicklung mit einer expliziten Übergabe einzelner Parameter erfolgen.
Die schmale Datenschnittstelle ist definiert durch eine geringe Anzahl der übergebenen Parameter und durch die Verwendung von elementaren anstatt von strukturierten Datentypen.
Vom Inhalt der übergebenen Parameter soll die innere Steuerung des aufgerufenen Moduls möglichst nicht beeinflusst werden (reine Datenkopplung).
 

Die Qualität der Ergebnisse des Structured Design für die entstehenden Programme misst sich an

  • einem möglichst hohen Maß der inneren Bindung (zum Beispiel: funktional, kommunikativ, sequentiell, ...) eines Moduls und

  • der möglichst geringen Kopplung (einfacher Steuerungsfluss, schmale Datenschnittstelle, keine Steuerungsparameter in der Schnittstelle) zwischen den Modulen.


Zu den Methoden im Strukturierten Design / strukturierten Softwareentwurf und der Vorgehensweise beim Entwurf, eingebettet in den Software-Lebenszyklus, bietet INffORUM die Auswahl und Einrichtung der geeigneten Werkzeugumgebung (s.a. Projekt-Beispiel: Werkzeug-Einführung Innovator), den Know-how-Transfer zur Software Design-Methode in Form von Schulung (Seminar, Workshop, Tutorial), Coaching und Unterstützung bei Durchführung der Anwendungsentwicklung.

Das Training zum Thema Strukturiertes Design in der Anwendungsentwicklung, sowohl Seminar als auch Workshop und Tutorial zur Software-Entwicklung können dabei auf den speziellen Bedarf einer Projekt-Gruppe zugeschnittenen werden. Profitieren Sie von den langjährigen Erfahrungen der INffORUM Berater.